1. Heutige Jahresstunden
((Vorgänge × Minuten) + (Nacharbeitsfälle × Minuten)) × 12 ÷ 60Die Formel addiert normale Bearbeitung und belegbare Korrekturarbeit. Seltene Sonderfälle oder pauschal geschätzter Ärger gehören nicht hinein.
Kostenloser ROI-Rechner · ohne E-Mail-Gate
Der Excel-Ablöse-Check bewertet wiederkehrende Tabellenarbeit mit Ihren eigenen Prozessdaten. Er zeigt heutigen Zeitaufwand, einen frei gewählten Kapazitätseffekt, laufende Kosten und einen rechnerischen Break-even. Danach ordnet ein separater Entscheidungscheck ein, ob Excel stabilisiert, mit einer Integration ergänzt, durch Standardsoftware ersetzt oder als individuelles internes Tool neu gedacht werden sollte. Die Berechnung läuft lokal im Browser; für das Tool werden keine Prozess- oder Kostendaten übertragen.
Arbeitsblatt 01 · Eigene Prozessdaten
Tragen Sie Vorgänge pro Monat, Minuten je Vorgang und die internen Vollkosten einer Arbeitsstunde ein. Regelmäßige Nacharbeit wird separat erfasst, damit Fehlerkosten nicht pauschal behauptet werden. Anschließend setzen Sie selbst eine angenommene Aufwandsreduktion. Diese Annahme ist kein Branchenbenchmark, kein Versprechen und keine automatische Prognose. Optional können eine einmalige Investition und monatliche Kosten für Lizenz, Hosting, Wartung oder Administration ergänzt werden.
Der Rechner bewertet zunächst Zeit mit einem Stundensatz. Das macht Prozesse vergleichbar, bedeutet aber nicht, dass derselbe Betrag auf dem Bankkonto frei wird. Ein zahlungswirksamer Effekt entsteht nur, wenn externe Kosten oder bezahlte Kapazität tatsächlich entfallen. Alternativ kann frei werdende Zeit wirtschaftlich wertvoll sein, wenn Mitarbeitende mehr Aufträge bearbeiten, Wartezeiten verkürzen oder höherwertige Aufgaben übernehmen. Diese Nutzung muss außerhalb des Rechners bewertet werden.
Offene Methodik
Die Rechnung trennt heutigen Aufwand, möglichen Bruttoeffekt und laufende Kosten. Dadurch bleibt sichtbar, welcher Wert aus gemessenen Eingaben stammt und welcher Wert lediglich eine Annahme ist. Vor einer Entscheidung sollten Volumen, Bearbeitungszeit und Nacharbeit über einen repräsentativen Zeitraum gemessen werden. Eine kleine Veränderung bei Häufigkeit, Reduktion oder Betriebskosten kann die Amortisation stark verschieben.
((Vorgänge × Minuten) + (Nacharbeitsfälle × Minuten)) × 12 ÷ 60Die Formel addiert normale Bearbeitung und belegbare Korrekturarbeit. Seltene Sonderfälle oder pauschal geschätzter Ärger gehören nicht hinein.
Jahresstunden × eigener VollkostensatzDas Ergebnis ist ein bewerteter Kapazitätsaufwand. Es eignet sich für einen Variantenvergleich, ist aber noch keine realisierte Kostenreduktion.
Prozesskosten × eigene Reduktionsannahme − jährliche BetriebskostenDer Prozentsatz wird von Ihnen gesetzt. Midnight Motion hinterlegt dafür keinen angeblichen Durchschnitt und garantiert das Ergebnis nicht.
Einmalinvestition ÷ positiver monatlicher NettoeffektBei einem negativen oder neutralen Nettoeffekt wird keine Amortisationszeit ausgegeben. Migration, Schulung und interne Veränderung sollten in der Investition enthalten sein.
Arbeitsblatt 02 · Systemrisiko
Hoher Aufwand allein ist kein ausreichender Grund für Individualsoftware. Oft lassen sich Vorlagen verbessern, Eingaben validieren oder einzelne Übergaben automatisieren. Größer wird der Handlungsdruck, wenn Zusammenarbeit, Nachvollziehbarkeit, Berechtigungen oder geschäftskritische Regeln nicht mehr zuverlässig in einer Datei kontrolliert werden können. Markieren Sie nur Signale, die im konkreten Prozess tatsächlich auftreten:
Daten werden kopiert, per E-Mail verteilt oder unterschiedlich fortgeschrieben.
Zuständigkeit, Sperren oder der aktuelle Stand sind nicht immer eindeutig.
Formeln, Makros oder Sonderfälle sind nur wenigen Mitarbeitenden bekannt.
Nicht alle sollen dieselben Daten sehen oder Änderungen ohne Prüfung durchführen.
Informationen werden zusätzlich in CRM, ERP, E-Mail oder Portale kopiert.
Zugriff, Nachvollziehbarkeit, Backup oder Löschung benötigen besondere Kontrolle.
Neue Fälle führen regelmäßig zu zusätzlichen Spalten, Formeln oder manuellen Schritten.
Zusätzlich gehört eine echte Standardsoftware-Recherche in den Vergleich. Eine passende Lösung sollte nicht nur anhand ihrer Funktionsliste bewertet werden. Konfigurationsaufwand, Datenmigration, Integrationen, Lizenzmodell, Anbieterabhängigkeit und verbleibende manuelle Sonderlogik verändern die Gesamtwirtschaftlichkeit. Erst wenn diese Faktoren sichtbar sind, ist eine belastbare Build-or-Buy-Entscheidung möglich.
Neutrale Entscheidungswege
Für eine stabile Einzelkalkulation mit klarer Verantwortung kann Excel weiterhin die wirtschaftlichste Lösung sein. Dokumentation, Backup, geschützte Eingabebereiche und eine freigegebene Vorlage reduzieren vermeidbare Risiken ohne neues System.
Entscheidungskriterien lesenWenn ein etablierter Marktprozess abgebildet wird, kann eine vorhandene Lösung schneller und günstiger sein. Sonderwünsche sollten gegen Konfiguration, Integration, laufende Lizenzkosten und den Wert einer bewährten Standardlogik abgewogen werden.
Build-or-Buy vertiefenLiegt der größte Engpass in wiederholter Datenübertragung, muss die Tabelle nicht zwingend verschwinden. Eine kontrollierte Automatisierung oder API-Integration kann Übergaben reduzieren und die vertraute Oberfläche zunächst erhalten.
Automatisierung ansehen · API-Integration ansehenMehrere Nutzer, Rollen, Freigaben, Historie, sensible Daten und häufig wechselnde Geschäftsregeln können eine eigene Fachanwendung rechtfertigen. Der erste Schritt ist ein begrenzter Prozess- und Daten-Scope, kein vorschneller Komplettumbau.
Interne Tools entwickeln · Software-Abo prüfenZiel-CRM bereits gewählt? Der operative Leitfaden Excel-Daten kontrolliert ins CRM migrieren führt mit sieben Gates, einem Feldmapping als CSV und einem Cutover-Runbook von der Quelldatei bis zur fachlich geprüften Übernahme.
FAQ
Wenn mehrere Menschen mit widersprüchlichen Versionen arbeiten, Rollen oder Historie fehlen, Regeln geschäftskritisch werden oder Daten ständig in andere Systeme übertragen werden. Eine einzelne stabile Kalkulation braucht nicht automatisch eine eigene Anwendung.
Vorgänge pro Monat × Minuten pro Vorgang plus Nacharbeitsfälle × Minuten je Nacharbeit ergeben die monatliche Zeit. Diese wird auf ein Jahr hochgerechnet und mit den von Ihnen eingetragenen Vollkosten pro Stunde bewertet.
Nein. Der Reduktionsanteil ist Ihre frei veränderbare Szenario-Annahme, kein Branchenbenchmark und kein Leistungsversprechen. Vor einer Investition sollten tatsächliche Bearbeitungszeiten und Fehlerfälle gemessen werden.
Er zeigt zunächst einen bewerteten Kapazitätseffekt. Frei werdende Zeit ist nicht automatisch eine zahlungswirksame Kostenersparnis. Ob sie wirtschaftlich realisiert oder für wertvollere Aufgaben genutzt wird, muss separat bewertet werden.
Nein. Die Berechnung läuft lokal im Browser. Die eingetragenen Prozess- und Kostendaten werden für den Rechner nicht an Midnight Motion übertragen.
Mit echten Prozessdaten weiterarbeiten
Im Projekt-Check ordnen Sie Ziel, vorhandene Systeme und den wichtigsten Engpass ein. Danach lässt sich nüchtern vergleichen, ob Stabilisierung, Integration, Automatisierung oder individuelle Entwicklung der sinnvollere nächste Schritt ist.
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